Autor: Manuel_M88

Rudi Finke wird ein Fire Eagle

Routinier verstärkt den TV Huntlosen

Kurz vor dem Saisonstart können die Basketballer des TV Huntlosen noch einen echten Kracher vermelden! Rudi Finke wird in der kommenden Spielzeit das Trikot der Fire Eagles tragen und die Mannschaft noch mal deutlich verstärken. Trainer Möller ist begeistert von seinem Neuzugang:

„Ich kenne Rudi jetzt mittlerweile seit 10 Jahren. Wir haben viele Jahre beim SC Wildeshausen zusammen gespielt und danach eine Saison bei der TSG Hatten-Sandkrug. Mit seiner Erfahrung wird er uns enorm helfen und auch sportlich hat er nichts von seiner Klasse verloren. Noch entscheidender ist aber, dass Rudi ein feiner Kerl ist, der jeder Mannschaft gut zu Gesicht steht. Ein Faktor, auf den wir bei den Fire Eagles weiterhin sehr großen Wert legen im Sinne einer homogenen Einheit.“

Das Basketballspielen erlernte Finke im Alter von 15 Jahren (ab 1996) in der Jugendabteilung des SC Wildeshausen. Schnell wurde klar, dass der junge Kerl ähnlich talentiert ist wie sein Vater Gerrit und hervorragend mit dem orangenen Leder umgehen kann. Fast zwangsläufig zog es ihn daher zur TSG Westerstede (ab 1998), wo er (mit einer Unterbrechung bei Rasta Vechta) bis 2008 in der Regionalliga am Ball war. Danach ging es wieder zurück zum SC Wildeshausen, wo er bis 2021 aktiv war und zusammen mit Andre Pavel, Marcel Pavel und Christian Wendeln einige Schlachten geschlagen hat. Auf dem Parkett war Rudi immer eine sportliche Säule der SC-Mannschaften und abseits des Feldes gehen viele, legendäre Abende auf sein Konto.

Im Jahr 2021 löste sich die Basketballabteilung des SC Wildeshausen jedoch auf, woraufhin es Finke zusammen mit Manuel Möller, Alexander Siemers und seinem Bruder Borchert zur TSG Hatten-Sandkrug zog. Direkt in der ersten Saison wurde dort die Meisterschaft in der Kreisliga errungen. Möller und Siemers starteten im Anschluss das Projekt „Fire Eagles Huntlosen“, während Finke zunächst bei der TSG verblieb, aufgrund einer Verletzung aber das ganze Jahr über nicht spielen konnte. Alexander Siemers ist froh, dass Rudi jetzt noch mal angreifen möchte und sich für den Wechsel nach Huntlosen entschieden hat:

„Wir haben den Kontakt natürlich nie abreißen lassen und wollten Rudi schon beim Start der Fire Eagles mit im Boot haben. In Sandkrug lief es aber gut und wir waren zu dem Zeitpunkt gerade erst in den Startlöchern. Die Entscheidung, erst mal bei der TSG zu bleiben, war daher verständlich. Leider erwischte ihn dann eine Verletzung, sodass er das ganze letzte Jahr überhaupt nicht spielen konnte. Wir sind glücklich, dass er in Huntlosen noch mal angreifen möchte. Über seine sportliche Klasse müssen wir nicht reden. Vom ersten Training an war klar, dass er uns massiv verstärken wird.“

Auch Finke selbst äußerste sich zu seinem Wechsel:

„Natürlich stand auch das Karriereende im Raum, das ist doch klar. Aber noch ist nicht die Zeit gekommen, um die Schuhe an den Nagel zu hängen. So lange die Füße tragen, möchte ich noch spielen und habe den Basketball in der letzten Saison auch vermisst. In Huntlosen treffe ich auf viele, alte Weggefährten und möchte in einem ambitionierten Umfeld noch mal Spaß haben. Natürlich kombiniert mit dem nötigen Ehrgeiz eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Die Fire Eagles wünschen Rudi eine tolle und vor allem verletzungsfreie Zeit!

Die Fire Eagles greifen wieder an

Saisonstart in Aurich beim TuS Sandhorst

Am Sonntag, den 17.09. um 19:00 Uhr geht es endlich wieder los! Nach dem Aufstieg steht für die Basketballer des TV Huntlosen das erste Saisonspiel in der Kreisliga Oldenburg/Ostfriesland an. Die Fire Eagles gehen mit hohen Ambitionen in die neue Spielzeit und wollen am Saisonende unter den ersten drei Mannschaften landen. Ein durchaus realistisches Unterfangen, da der letztjährige Kader zusammengehalten und mit einigen Neuzugängen verstärkt werden konnte.

Zum Auftakt geht es gegen einen bekannten Gegner – den TuS Sandhorst. Die Sandhorster wurden in der vergangenen Saison Meister der Kreisklasse – vor den zweitplatzierten Huntlosern. Beide Mannschaften lieferten sich spannende Duelle auf Augenhöhe. Im Hinspiel konnte sich der TuS knapp nach Verlängerung durchsetzen, während die Fire Eagles im Rückspiel Revanche nahmen und den Gastgebern die erste Saisonniederlage zufügten.

Zweifelsfrei zählt die junge Mannschaft aus Aurich auch in diesem Jahr wieder zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft. Umso wichtiger ist das erste Spiel für die Trainer Möller/Siemers:

„Wir wollen oben mitspielen und diese Begegnung ist direkt zum Auftakt ein echter Gradmesser. Unser Vorteil ist sicherlich, dass wir den Gegner gut kennen und selbst nur wenige Neuzugänge integrieren mussten. Daher konnten wir im Training direkt an neuen Dingen arbeiten und uns fokussiert auf das Spiel und die anstehende Saison vorbereiten. Am Sonntag werden wir sehen, wo wir stehen.“

Erster Schiedsrichter bei den Fire Eagles

LSE Lizenz bestanden

Bereits im Juni hat Daniel Engels erfolgreich seine LSE-Lizenz bestanden und ist damit der erste Schiedsrichter in der Geschichte der Fire Eagles Huntlosen.

Da jede Mannschaft verpflichtet ist, eigene Schiedsrichter zu stellen, standen auch wir nach unserer ersten Ligasaison in der Pflicht, jemanden aus unseren Reihen zu finden, der dazu Lust hat. Daniel war an der Aufgabe interessiert und sah darin auch eine Herausforderung, sich dem Thema nebst eigenem Spielbetrieb zu widmen. Es hieß dann Termine raussuchen und anmelden, das Ganze geht mittlerweile online. Daniel meldete sich in der Region Osnabrück bei Jan Wangerpohl zum Grundlehrgang (LSE Lizenz) an. Dieser besteht zunächst aus einem vorgeschalteten E-Learning Kurs im Portal, das online und von zu Hause im Selbststudium zu absolvieren ist. Dabei muss man zwei Zertifikate mit Vorprüfung bestehen, um an den Präsenztagen teilnehmen zu dürfen.

Am Samstag 10. Juni (Osnabrück) und 17. – 18. Juni (Vechta/Lohne) war es dann in Präsenz soweit. Es wurden Regelkunde, das Schiedsrichterwesen, Aufgaben und Bewegungen des Schiedsrichters sowie vieles mehr in Praxis und unterschiedlichsten Einheiten vermittelt. Natürlich gab es auch einen abschließenden Regeltest. Mit Bestehen am letzten Tag hatte Daniel dann seine LSE-Schiedsrichter Lizenz in der Tasche und nun heißt es: Erfahrungen und Praxis als zweiter Schiedsrichter in Spielen beim Pfeifen sammeln und das Gelernte in die Tat umsetzen.

„Ich freue mich auf diese spannende und fordernde Aufgabe neben dem eigenen Spielbetrieb, auf die wir in der LSE Ausbildung in der Region Osnabrück durch Jan gut vorbereitet wurden!“

Für diese übernommene Aufgabe gratulierten und bedankten sich unsere beiden Abteilungsleiter Alexander Siemers und Manuel Möller bei Daniel und wünschen ihm allzeit immer eine glückliche Hand. Weiterhin übernimmt Daniel ab sofort die Funktion „Ansprechpartner und Verantwortlicher fürs Schiedsrichterwesen“ bei den Fire Eagles.

Youngster im Doppelpack verpflichtet

Dynamisches Duo kommt aus Wildeshausen

Mit Muso Hodzic und Alfonso Villar Carbajo holen sich die Fire Eagles ein junges und dynamisches Duo in den Kader. Die beiden Kumpels waren bisher vorwiegend auf dem Freiplatz aktiv und spielten in der Saison 2020/2021, mangels Jugendmannschaften, für die 2. Herren des SC Wildeshausen. Ihr dortiger Trainer war Fire Eagle Efe Alkanat, der die beiden Jungs schließlich für ein beidseitiges Probetraining beim TV Huntlosen empfahl. Schnell wurde klar, dass die Chemie menschlich und sportlich passt und beide in der kommenden Saison das Trikot der Fire Eagles überstreifen werden. Möller und Siemers sind äußerst glücklich über die Neuzugänge:

„Muso und Alfi haben keine große Erfahrung im Herrenbasketball, bringen dafür aber schon richtig gute Anlagen mit. Schnell war klar, dass sie in jeglicher Hinsicht eine große Bereicherung für uns sein werden. Bisher sind wir ein recht altes Team und freuen uns daher ungemein, dass die Jungs frischen Wind in die Mannschaft bringen. Der vorhandene Ehrgeiz kam in den ersten Einheiten deutlich zum Vorschein und hat die Intensität des Trainings spürbar erhöht. Darauf bauen wir nun auf und sind uns sicher, dass unsere Neuzugänge noch großes Potenzial haben.“

Auch Alfi und Muso freuen sich auf die kommende Saison in Huntlosen:

„Wir wollten unbedingt wieder Vereinsbasketball spielen und haben lange überlegt, wo wir einsteigen können. Der Kontakt mit unserem damaligen Trainer Efe ist nie abgerissen und Anfang Juni sagte er uns, dass die Fire Eagles noch auf der Suche nach neuen Spielern sind. Wir waren sofort beeindruckt von der Mannschaft und freuen uns nun, ein Teil dieser zu sein. Es macht unheimlich viel Spaß, alle sind super nett und die Intensität im Training ist überragend. Wir werden hart arbeiten, um uns weiter zu verbessern und dem Team bestmöglich helfen zu können die Saisonziele zu erreichen.“

Aktueller Kader der Fire Eagles 2023/2024

Fire Eagles verlängern mit Christian Klaaßen

Big Man bleibt Huntloser Basketballern erhalten

Im März 2022 erreichte die Verantwortlichen der Basketballabteilung unverhofft eine Anfrage, die sich im Nachhinein als absoluter Glücksfall herauskristallisieren sollte. Christian Klaaßen nämlich fragte an, ob die Mannschaft noch auf der Suche nach neuen Spielern sei. Keine Woche später stand der Center dann zum ersten Mal in der Halle und die Chemie stimmte von Beginn an. Obwohl der mittlerweile 25jährige einer der jüngsten Spieler im Team ist, entwickelte er sich in Windeseile zu einer wichtigen Säule der Fire Eagles. Doch nicht nur menschlich passt es, sondern auch sportlich. CK15 konnte in der abgelaufenen Saison 12 Punkte im Schnitt erzielen, wobei das für Spielertrainer Möller nicht der entscheidende Aspekt ist:

„Christian könnte noch mehr Punkte machen, wenn er es darauf anlegen würde. Ihn zeichnet aber aus, dass er im Spiel nichts forciert und ebenso gerne seine Mitspieler in Szene setzt. Manchmal muss ich ihn sogar dazu auffordern, dass er mehr seinen eigenen Abschluss suchen soll. Eben ein Teamplayer, den sich jeder Trainer für seine Mannschaft wünscht. Das Schöne ist, dass er noch gar nicht weiß, wie gut er eigentlich ist und werden kann. In den vergangenen Jahren hat er vorwiegend als großer Flügel gespielt und vermehrt 3er geworfen. Mit seiner Größe von über 2 Metern, und dem entsprechenden Körper, ist er aber eine noch größere Waffe unter dem Korb. Wir arbeiten im Training intensiv daran, dass er weitere Schritte nach vorne macht und sich kontinuierlich verbessert.“

Das Talent von Christian blieb auch anderen Vereinen aus der Umgebung nicht verborgen und so hatte er mehrere Anfragen auf dem Tisch, die ihn zu einem Wechsel bewegen wollten. Umso wichtiger für Abteilungsleiter Siemers schnell Nägel mit Köpfen zu machen:

„Es ist doch klar, dass wir CK15 auch nächste Saison in unserer Mannschaft haben wollen. Durch den Aufstieg in die Kreisliga gehen wir nun gemeinsamen den nächsten Schritt. Gerade in unterklassigen Ligen ist es nicht einfach, gute, große Spieler für sich zu gewinnen. Umso glücklicher sind wir, dass sich Christian für einen Verbleib bei den Fire Eagles entschieden hat. Er selbst ist hier Leistungsträger und spielt direkt vor der Haustür. Ich glaube die Gesamtsituation passt für beide Seiten hervorragend.“

Auch Klaaßen selbst freut sich auf die kommende Spielzeit beim TV Huntlosen:

„Für mich war es ehrlich gesagt keine Option die Fire Eagles zu verlassen und woanders hin zu wechseln. Zum einen, da die Mannschaft einfach super ist und wir auch sportlich noch den Aufstieg geschafft haben. Jetzt gilt es daran anzuknüpfen und auch in der Kreisliga eine gute Rolle zu spielen. Zum anderen ist das Thema Zeit, als selbstständiger Unternehmer, auch ein großer Faktor. In Huntlosen habe ich kurze Wege, was einige Dinge doch sehr vereinfacht. Von daher passt derzeit alles und ich freue mich ab September wieder anzugreifen.“

Jannis Busch unterschreibt für 3 Jahre

Jugendspieler bindet sich langfristig an die Fire Eagles

Es gibt Entwicklungen, die man so nicht kommen sieht und die von Jannis Busch gehört definitiv dazu! Im Dezember 2021 stand plötzlich ein 13 jähriger Junge in der Halle und wollte mittrainieren.

„Er habe gehört, dass jetzt wieder Basketball in Huntlosen angeboten wird und große Lust mitzumachen.“

Den jungen Kerl schien es offensichtlich auch nicht zu stören, dass er lediglich von Erwachsenen umgeben war (eine Jugendabteilung gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht). Das Fazit der Verantwortlichen Möller und Siemers fiel dann auch entsprechend hart, aber ehrlich aus. Zu klein, zu schmächtig und auch kein hervorstechendes Talent. In der Kombination unmöglich, so einen jungen Spieler bei den Herren mitmachen zu lassen.

Ab April 2022 wurden dann die „Fire Eagles Juniors“ gegründet. Doch auch dort konnte Jannis nicht teilnehmen, da er am Donnerstagabend andere Verpflichtungen hatte. Der mittlerweile 14 jährige wollte aber unbedingt Basketball spielen und ließ nicht locker. Entsprechend ging er Siemers und Möller regelgerecht auf die Nerven, ob er denn nicht irgendwie am Montag bei den Herren mit trainieren dürfe. Im Mai hatten die Trainer dann ein erbarmen und Jannis durfte bei den Herren trainieren. Als er dort auftauchte, bekam die Truppe erst mal große Augen. Aus dem kleinen, schmalen Kerl wurde innerhalb von gerade mal sechs Monaten ein stattlicher Teenager.

Alles was danach folgte ist ein Paradebeispiel für das, was mit Motivation, Ehrgeiz und Fleiß zu schaffen ist:

„Am Anfang hatte Jannis es sportlich natürlich enorm schwer. Aber wie soll es auch anders sein für einen 14 jährigen, der als Anfänger bei den Herren mitspielt? Andere Jungs in dem Alter hätten das nicht lange mitgemacht, aber bei ihm entwickelte sich ein unfassbarer Ehrgeiz. Das führte dazu, dass er bei den Herren über die ganze Saison gesehen mit die höchste Trainingsbeteiligung aufwies und zudem am Donnerstag auch noch bei der Jugend trainiert und somit zwei Einheiten nacheinander absolviert. Die daraus resultierende Entwicklung ist einfach nur begeisternd und hat ihm die Anerkennung aller Mitspieler eingebracht. Nach relativ kurzer Zeit wollten wir seinen Trainingseinsatz schon belohnen und ihn als 11. Mann mit auf die Bank setzen bei Saisonspielen. Sobald die Möglichkeit bestand, sollte er dann am Ende des Spiels mal 1-2 Minuten Luft im Herrenbasketball schnuppern. Um die ganze Geschichte nicht noch länger werden zu lassen – in den letzten Begegnungen stand Jannis oftmals 15-20 Minuten pro Spiel auf dem Feld und konnte im letzten Saisonspiel in Logabirum sogar 8 Punkte erzielen, die ihm allesamt nicht geschenkt wurden. Eine rasante Entwicklung, die ihn zum Stammspieler in der 1. Mannschaft werden ließ und mit Sicherheit noch nicht am Ende ist.“

Auch Jannis freut sich weiterhin Teil der Fire Eagles zu sein:

„Ich bin natürlich super stolz und glücklich in der Herrenmannschaft spielen zu dürfen. Das es so laufen würde, hätte ich niemals gedacht. Es macht mir großen Spaß und das Team hat mich von Anfang an super aufgenommen. Ich glaube, dass macht die Fire Eagles auch ein Stück weit aus. Es geht immer um die Mannschaft und jeder hat die Chance zu spielen, wenn er Einsatz und Motivation zeigt. Im Sommer fange ich in der Region eine Ausbildung an und daher war für mich klar, dass ich weiterhin in Huntlosen Basketball spielen möchte. Meine Familie freut sich ebenfalls, denn mittlerweile sind alle riesige Fire Eagles Fans und verfolgen alles sehr genau.“

Fire Eagles steigen auf!

Der TV Huntlosen spielt kommende Saison in der Kreisliga

Sechs Wochen nach dem letzten, eigenen Spiel, ist die Entscheidung gefallen! Die Basketballer des TV Huntlosen steigen als Tabellenzweiter doch noch auf und spielen nächste Saison in der Kreisliga Oldenburg/Ostfriesland. Möglich wurde dies, da die dritte Mannschaft von Fortuna Logabirum am gestrigen Freitag nicht zum letzten Saisonspiel angetreten ist und das Spiel dadurch mit 0:20 gewertet wurde. Die Fire Eagles hätten den Aufstieg lieber in einem anderen Rahmen gefeiert, freuen sich aber natürlich trotzdem:

„Die Art und Weise ist schon speziell – am Ende nehmen wir es aber so mit und sind nicht traurig darüber. Aufgrund der starken, ungeschlagenen Rückrunde, haben wir uns den Aufstieg auch verdient. Für die Entwicklung der Basketballabteilung ist dieser Schritt unheimlich wichtig und hilft uns, den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Von nun an geht es direkt an die Planung der neuen Saison.“

Abschlusstabelle

Fire Eagles suchen Jugendtrainer

Basketballabteilung soll weiter verstärkt werden

Anforderungsprofil:

  • Zuverlässigkeit
  • Lust das Projekt Fire Eagles Huntlosen weiter voranzutreiben

Die Abteilungsleiter Möller und Siemers sagen dazu:

„Jetzt ist der richtige Schritt gekommen, um aktiv nach einem Trainer zu suchen, der sich dem Nachwuchs annehmen möchte. Mittlerweile haben wir 18 Mitglieder in der Jugend und bei jedem Training zweistellige Teilnehmerzahlen. Die Jungs scharren nun mit den Hufen und sind bereit den nächsten Schritt zu gehen – perspektivisch soll die Teilnahme am Spielbetrieb folgen. Wir können dieses Pensum neben dem Betrieb der Herrenmannschaft nicht dauerhaft leisten und suchen daher einen neuen Trainer und Koordinator. Eigene Ideen und Vorstellungen sind dabei ausdrücklich erwünscht und sollen helfen, das Projekt Fire Eagles Huntlosen in der Zukunft noch breiter und erfolgreicher aufzustellen. Wir erwarten lediglich eine hohe Zuverlässigkeit, denn diese erwarten wir auch von den Jugendlichen und müssen sie dementsprechend selbst vorleben.“

Bei Interesse gerne jederzeit Kontakt aufnehmen unter:

Manuel Möller / 0179 6698775
Alexander Siemers / 0176 61893207
E-Mail: info@tv-huntlosen-basketball.de

TV Huntlosen holt zehnten Saisonsieg

67:47 Erfolg gegen den SC Sternbusch

Die Fire Eagles bleiben in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen und konnten am Sonntagmorgen auch die Gäste aus Cloppenburg souverän besiegen. Aufgrund diverser Ausfälle waren die Huntloser Basketballer mit nur sechs Spielern angetreten, wurden aber von den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle am Marschkamp tatkräftig unterstützt.

„Wir möchten uns ganz herzlich für die sensationelle Unterstützung bedanken. Diese tolle Atmosphäre hat dem letzten Heimspiel einen würdigen Rahmen beschert. Die ganze Saison über war die Halle gut besucht und wir hoffen, dass wir die Zuschauer auch in der kommenden Spielzeit zahlreich bei unseren Heimspielen begrüßen dürfen.“

Der Verlauf des Spiels ist schnell erzählt, denn die Basketballer des TV Huntlosen ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, dass Sie auch dieses Spiel für sich entscheiden möchten. Über ein 14:8 (10. Minute), war das Spiel zur Halbzeit quasi vorentschieden (34:17). In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel mehr oder weniger souverän verwaltet, sodass am Ende ein ungefährdeter 67:47 zu Buche stand. Überragender Spieler war ohne jeden Zweifel Alexander Siemers, der 22 Punkte erzielen konnte.

„Alex hat sich heute endlich mal so richtig belohnt und eine bärenstarke Partie abgeliefert. Eigentlich ist Alex eher der Typ, der nicht auf seinen eigenen Wurf schaut und lieber die Mitspieler in Szene setzt. Heute lief es aber einfach zu gut und daher wurde er immer wieder angespielt. Die Trefferquote war dann natürlich herausragend und nahezu jeder Wurf fand den Weg in den Korb, so Trainer Möller. Das ist auch die große Stärke unserer Mannschaft. Wir sind nicht darauf festgelegt, dass immer wieder die gleichen Spieler punkten müssen. Wir haben eine große Qualität im Kader und an einem guten Tag, kann jeder das Spiel für uns entscheiden.“

Mittlerweile steht fast sicher fest, dass die Huntloser am Saisonende Platz 3 in der Tabelle belegen werden. Im unwahrscheinlichen Fall, dass Sandhorst und Logabirum III jeweils ein weiteres Spiel verlieren, wäre auch die Meisterschaft theoretisch noch möglich.

Im letzten Spiel der Saison treten die Fire Eagles an diesem Freitag um 20:45 Uhr bei Fortuna Logabirum IV in Leer an, wollen den 11. Saisonsieg einfahren und können danach entspannt schauen, was die Konkurrenz macht.

Boxscore
Tabelle

Überraschungssieg beim TuS Sandhorst

Fire Eagles gewinnen mit 55:59 in Aurich

Am vergangenen Sonntag ging es für die Basketballer des TV Huntlosen zum bis dato ungeschlagenen Tabellenführer der Kreisklasse Oldenburg/Ostfriesland. Auch abgesehen von der sportlichen Qualität des Gegners waren die Vorzeichen nicht optimal. In Marcel Pavel, Andre Pavel und Efe Alkanat konnten drei Stammspieler die Reise nach Aurich gar nicht erst antreten, während sich der angeschlagene Co-Trainer Alexander Siemers zumindest noch das Trikot überstreifen konnte. Entsprechend fiel auch die Erwartungshaltung von Spielertrainer Manuel Möller an die Mannschaft aus:

„Wir wussten natürlich, dass es unter den Vorzeichen schwer werden würde. Zudem wollten die Sandhorster mit einem Sieg den Aufstieg perfekt machen und im Anschluss eine große Party mit ihren Fans feiern. Das hat uns natürlich eine gewisse Extramotivation gegeben und wenn man am Sonntagabend schon ganz nach Aurich fahren muss, möchte man sich natürlich nicht kampflos aus der Halle schießen lassen.“

Aufgrund des Mangels bzw. nicht Vorhandenseins von Aufbauspielern, übernahm Möller die Aufgabe kurzerhand selbst und funktionierte sich vom Center zum Point Guard um. Zu Beginn schien die Maßnahme nicht von Erfolg gekrönt zu sein, denn die Gastgeber überraschten mit einer unerwarteten Mannverteidigung und konnten sich schnell auf 7:0 absetzen. Doch die Fire Eagles bissen sich in das Spiel hinein und blieben den Sandhorstern auf den Fersen. Besonders Center Christian Klaaßen und Shooting Guard Daniel Engels wurden immer wieder in Szene gesetzt und konnten die Huntloser erfolgreich im Spiel halten. Über ein 13:10 (10.) und 25:24 (19.) blieb es permanent eine enge und umkämpfte Partie. Lediglich die letzte Minute der ersten Halbzeit wurde verschlafen, sodass es mit einem 30:24 Rückstand in die Kabine ging. Für Alexander Siemers aber kein Grund den Kopf hängen zu lassen, im Gegenteil:

„Wir haben gesehen, dass wir dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen können. In der ungewohnten Formation war es klar, dass wir in der Offensive Probleme haben werden. Doch mit der Zeit wurde das Zusammenspiel immer besser und unsere bärenstarke Defensive hat uns im Spiel gehalten. Wir haben als Trainerteam vor der Partie ein Konzept entwickelt, das zu 100% aufgegangen ist und den Sandhorstern große Probleme bereitet hat.“

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte aber erneut der Gastgeber und konnte sich schnell auf 40:28 (26.) absetzen. Danach fingen die Adler aus Huntlosen jedoch Feuer und zeigten ein mal mehr, zu was sie im Stande sind. In der Defensive wurden die Zügel nun noch mal deutlich angezogen und in der Offensive übernahm Spielertrainer Manuel Möller das Kommando und erzielte innerhalb der nächsten Minuten fünfzehn Punkte (darunter drei 3er). Das Spiel kippte völlig, als dann auch noch „der Wühler“ Jan Mertens diverse Offensivrebounds in einfache Punkte umwandeln konnte. Innerhalb von zehn Minuten gelang es den Fire Eagles, das Spiel mit einem 6:27 Lauf komplett zu drehen und mit 46:55 (36.) in Führung zu gehen.

Der Sieg sollte von da an (eigentlich) nur noch Formsache sein, doch der Tabellenführer aus Aurich stellte auf eine aggressive Mannverteidigung um, konnte so diverse Ballverluste der Huntloser erzwingen und 40sek vor Ende auf 55:57 verkürzen. Die Fire Eagles blieben jedoch cool, konnten den entscheidenden Korb zum 55:59 erzielen und den letzten Angriff der Sandhorster erfolgreich verteidigen. Am Ende war nur noch der Huntloser Jubel zu vernehmen, während der Rest der Halle die Partyknaller wieder einpacken musste.

Die beiden Trainer waren am Ende mächtig stolz auf ihre Truppe:

„Dieser Sieg ist ein Symbol für die Entwicklung, die wir in dieser Saison als Mannschaft genommen haben. Wir haben nie aufgegeben, immer an uns geglaubt und können so am Ende auch den ungeschlagenen Tabellenführer in seiner vollen Mannschaftsstärke besiegen. Ganz wichtig zu erwähnen ist auch, dass es nicht nur ein Erfolg derer ist, die am Ende die meisten Punkte erzielen. Christian Wendeln zum Beispiel hatte nur die Aufgabe, den Topscorer der Sandhorster zu verteidigen. Anstatt seiner 25 Punkte pro Spiel, konnte Finn Fröhlich dadurch nur 9 Punkte erzielen. Sergej Schaab verteilt vorne wunderbar die Bälle und nimmt zugleich Quentin Riethmüller aus dem Spiel, der so nur 9 anstatt seiner üblichen 20 Punkte erzielen kann. Jeder hat sich zu 100% mit seiner zugetragenen Rolle identifiziert und seine persönlichen Bedürfnisse hinten angestellt. Genau das macht am Ende eine gute und erfolgreiche Mannschaft aus.“

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