Autor: Manuel_M88

58:72 Erfolg beim Derby in Sandkrug

Gutes oder schlechtes Spiel???

Lange taten sich die Basketballer beim Derby gegen die TSG Hatten-Sandkrug schwer und lagen zur Halbzeit sogar mit 33:30 zurück. Fünf starke Minuten nach der Pause drehten die Partie schließlich, denn in dieser Phase gelang den Fire Eagles ein 1:12 Lauf zum 34:42. Anschließend nahmen die Huntloser den Fuß (mal wieder) vom Gaspedal und brachten das Spiel recht souverän über die Zeit. Offensiv punkteten gleich vier Spieler zweistellig, wobei Spielertrainer Manuel Möller zwei seiner Jungs noch mal besonders hervorheben wollte:

Alexander Siemers und Daniel Engels waren heute einfach überragend und haben ihre gute Form der letzten Wochen absolut bestätigt. Die beiden entwickeln sich seit drei Jahren kontinuierlich weiter und gehen mit den Fire Eagles Schritt um Schritt nach vorne. Zu Saisonbeginn hatten sie es nicht einfach und haben Zeit gebraucht, um sich an das Niveau der neuen Liga anpassen. Was sie zuletzt zeigen ist einfach nur sensationell. Sie erzielen auch keine „brotlosen“ Punkte. Heute haben Alex und Daniel uns in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten. Ich bin wirklich stolz auf die beiden und freue mich wahnsinnig über ihre tolle Entwicklung.“

Während des Spiels war Coach Möller sichtlich angefressen über die Leistung seiner Truppe und auch nach dem Spiel war die Performance Gegenstand diverser Diskussionen in der Mannschaft. „War das jetzt eigentlich ein gutes Spiel von uns oder nicht?!?!“

„Zuerst muss ich natürlich sagen, dass mein Unmut während des Spiels nichts auf dem Feld zu suchen hat. Das hilft in dem Moment keinem und haben wir als ungeschlagener Tabellenführer auch gar nicht nötig. Dennoch spürt man als Trainer natürlich schon im Vorfeld gewisse Tendenzen und Bewegungen. Nach den Topspiel-Siegen gegen Brake und den Wilhelmshavener SSV ist in der Mannschaft ein kleiner Schalter umgesprungen. Ein leichtes Gefühl von Zufriedenheit und es „geschafft zu haben“ hat sich breit gemacht. Trainingsbeteiligung und Trainingsintensität waren danach nicht mehr auf dem Level wie zuvor. Das hat uns vor zwei Wochen bei den Jade Giants II schon begleitet. Dann fahren wir mit einer 12:0 Bilanz nach Sandkrug, die vor dem Spiel bei 4:6 stehen und das Hinspiel haben wir mit 30 Punkten Unterschied gewonnen. Auch wenn es nicht so sein sollte, aber natürlich spielt das im Kopf eine Rolle und automatisch geben alle 20-30% weniger. So sah es dann auf dem Feld auch aus in der 1. Halbzeit. Keine Intensität in der Defensive. Pomadig, statisch und langsam in der Offensive. Schlicht, kein gutes Spiel. Entsprechend wurde es dann auch mal etwas lauter in der Kabine.

Positiv ist aber, dass wir fast immer den Schalter finden und die Spiele drehen können. Lediglich gegen den SV Brake haben wir im Rückspiel die 2. Halbzeit verloren und in drei weiteren Partien nur knapp gewonnen. Ansonsten entscheiden wir fast alle Spiele im zweiten Abschnitt, was auch eine unfassbar gute Qualität ist. Wir werden nicht panisch, gucken uns das Spiel in Ruhe an und schaffen es die Leistung im richtigen Moment auf ein höheres Level zu heben. Ich möchte fast behaupten, dass genau das ein absolutes Spitzenteam ausmacht. Summa summarum bin ich persönlich also absolut zufrieden mit der Leistung und die Mannschaft darf es auch sein. Auf dem Niveau ist es nahezu unmöglich über 40 Minuten immer perfekt abzuliefern. In den entscheidenden Momenten da zu sein ist wichtig und das gelingt uns.“

GegnerHalbzeitEnde2. Halbzeit
SV Brake (H)-8+7+15
Sandkrug (H)+6+29+23
Wilhemshaven (A)-3+11+14
Tura (H)+1+19+18
Wiesmoor (A)+9+25+16
OTB (H)+21+46+25
Wilhelmshaven (H)+5+15+10
Jade Giants II (A)+5+12+7
Sandkrug (A)-3+14+17

Weiter geht es für die Fire Eagles am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel gegen den BSV Bingum. Unabhängig von den anderen Ergebnissen wären die Huntloser bei einem Sieg Meister der Regionsklasse Oldenburg/Ostfriesland 2024/2025.

Boxscore Sandkrug
Tabelle

Spielertalk – #3 Lars Oeljeschläger

Lars Oeljeschläger wechselte im Oktober 2023 zum TV Huntlosen und ist mittlerweile eine feste Größe. Grund genug ihn als dritten Spieler im Talk zu begrüßen.

Guten Abend Lars! Vielen Dank, dass du dir zu später Stunde noch Zeit für uns nimmst.
Bevor du nach Huntlosen gewechselt bist, hast du sehr lange mit dir gerungen, ob es wirklich der richtige Schritt ist. Wie lautet dein Fazit nach knapp 16 Monaten bei den Fire Eagles?

Spannend, dass gerade diese Frage zuerst kommt. Erst vor kurzem habe ich den Prozess noch mal intensiv Revue passieren lassen und muss noch immer sagen, dass es tatsächlich eine unheimlich schwere Entscheidung war, die TSG Hatten-Sandkrug nach Jahrzehnten zu verlassen. Trotzdem kann ich mit gutem Gewissen gestehen, dass meine Erwartungen und Hoffnungen mit dem Wechsel übererfüllt wurden. Ich hätte mir nie vorstellen können noch mal in so einer tollen Mannschaft zu spielen. Teamgeist und Zusammenspiel sind wirklich großartig. Es war am Ende also definitiv die richtige Entscheidung. Es macht mir riesig Spaß mit der Truppe, in der auch ausnahmslos großartige Menschen sind.

Diesen Worten hättest du kaum mehr Nachdruck verleihen können, als du es zuletzt getan hast. Erst verletzt, anschließend krank und dennoch warst du bei jedem Spiel anwesend. Bist sogar zur Unterstützung mit nach Brake gefahren. Das ist nicht selbstverständlich.……

Für mich ist es klar in dieser wichtigen Phase weiterhin mit meinen gegebenen Möglichkeiten zu helfen. Ich habe einfach Bock auf die Mannschaft und Lust zu unterstützen. Der Effekt von außen ist nicht zu unterschätzen und gerade beim Spiel in Brake hat es am Ende noch mal ein paar Prozentpunkte zusätzlich gegeben. Wenn Zeit vorhanden ist bin ich immer gerne dabei, auch wenn es nicht aktiv auf dem Feld ist. Für mich gehört es einfach dazu.

Wenn du auf der Platte stehst, arbeitest du vor allem leidenschaftlich in der Defensive. Zusammen mit Benny giltst du bei den Fire Eagles als „Mr. Defense“. Regelmäßig verteidigt ihr die besten Spieler des Gegners. Stehst du einfach auf verteidigen und wie wichtig ist dir die Arbeit auf der Seite des Feldes?

Ich glaube, dass die Defensive beim Basketball wichtiger ist als die Offensive. Natürlich geht es nicht ohne Punkte vorne, denn wer keine Punkte erzielt, kann nicht gewinnen. Aber ich bin der Überzeugung, dass die Spiele über die Defense gewonnen werden. Gerade bei uns auch sehr gut zu sehen. Selbst wenn wir mal nicht so viele Punkte erzielen gewinnen wir die Spiele, da wir einfach wenig zulassen und die Partien dadurch trotzdem für uns entscheiden.

Ich persönlich finde Defense einfach geil. Ich finde es fast noch geiler jemandem den Ball zu klauen und sein Spiel zu zerstören, als eigene Punkte zu erzielen. Generell ist es ja so, dass man Dinge immer mehr mag, die einem besonders gut liegen. Ich glaube, dass ich ein gutes Talent für die Defensive mitbringe und viele Situationen intuitiv schon im Vorfeld sehe. Dadurch fällt es mir dann leichter Bälle zu klauen oder auch Pässe abzufangen.

Die Unterschiede in der Spielidee könnten zwischen Sandkrug und Huntlosen kaum größer sein. Was sind für dich die gravierendsten Unterschiede (ohne Wertung) und wie schwer ist es dir gefallen, dich auf einen anderen Basketball einzustellen.

Also der Unterschied ist tatsächlich eklatant in Hinsicht auf das Tempo. Der Sandkruger Basketball ist auf Speed ausgelegt. Sprich es wird gelaufen, gelaufen, gelaufen. Da werden die Positionen nicht statisch besetzt, es wird rotiert, ständige Positionsveränderungen, keiner steht und alles mit maximaler Geschwindigkeit. In Huntlosen sieht das natürlich komplett anders aus. Es gibt ein klares Setplay, klare Rollenverteilungen und konkrete Abläufe. Tatsächlich kann es auch vorkommen, dass man erst mal eine Zeit lang auf einer Position steht und abwarten muss, welche Optionen sich ergeben.

Für mich war es am Anfang natürlich schwer sich darauf einzustellen. Ich habe z.B. einen Pass gespielt und bin direkt wieder losgelaufen, weil ich es über Jahre so gespielt habe. Da wurde ich öfter mal vom Coach zusammengefaltet, wenn ich wieder wild über das Feld geirrt bin. Auch wenn es ein bisschen gedauert hat, ist mir die Anpassung mittlerweile gut gelungen und ich habe das Setplay komplett verinnerlicht. Mir persönlich kommt der Spielstil in Huntlosen auch mehr zu Gute. Ich bin nicht mehr der jüngste Spieler und der Basketball ist offensiv wesentlich ergonomischer. Ohne Wertung und als reine Feststellung, habe ich jetzt bei den Fire Eagles mit der Art von Basketball deutlich mehr Spaß.

Wenn dir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt ungeschlagener Tabellenführer der Regionsklasse sind, dann……

Hätte ich ungläubig mit dem Kopf geschüttelt und am Sachverstand des gegenüber gezweifelt. Man muss sich schon noch vor Augen halten, dass wir Aufsteiger sind. So einen Durchmarsch hinzulegen hätte ich nicht erwartet. Vor der Saison habe ich eher Brake, oder aber auch Sandkrug in der Favoritenrolle gesehen.

Was sind für dich die entscheidenden Gründe für den Erfolg?

Für mich gibt es drei Faktoren, die der Schlüssel für unseren Erfolg sind!

1.) Wir haben ein paar Spieler, die mit ihrer individuellen Klasse eine extrem feste Stütze für die Mannschaft sind. Das besondere dabei ist aber, dass keiner dieser Spieler es für sich braucht im Vordergrund zu stehen. Sie erfüllen ihre Aufgabe für die Mannschaft und bekommen dadurch auch das Vertrauen aller. Für mich ist das die Definition echt Leader.

2.) Wir haben ganz viele Menschen in unserer Mannschaft, die einfach Bock auf Basketball haben und extrem motiviert sind. Das schafft eine Kultur von „gierig bleiben“ und auch einem gewissen Wettkampf untereinander. Ganz wichtig – trotzdem immer teamorientiert.

3.) Ist einfach der Teamfaktor. Jeder stellt sich ausnahmslos in den Dienst der Mannschaft und gönnt seinen Mitspielern alles. Das habe ich in der Form noch nicht erlebt und macht schon Spaß.

Die letzte Frage interessiert vor allem unsere weiblichen Fans. Kaum zu glauben, aber du wirst demnächst 52 Jahre alt. Von den Spielerfrauen wirst du regelmäßig auf Ende 30 geschätzt. Was ist dein Geheimnis?

(lacht) Da gibt es tatsächlich kein großes Geheimnis. Das Stichwort lautet „Gene“. Mein Vater ist 80 und spielt noch regelmäßig Tennis – wohlgemerkt mit deutlich jüngeren Gegenspielern. Ich hoffe einfach, dass ich noch lange in der Halle stehen kann und weiterhin so viel Spaß am Basketball habe wie es derzeit der Fall ist.

Lars, es war wie immer ein Fest mit dir. Weiterhin viel Spaß und Erfolg bei den Fire Eagles!!!

Zwölfter Sieg gegen die Jade Giants II

Zehn starke Minuten reichen zum 61:73 Erfolg

Die Partie in Wilhelmshaven war ein Spiel in mehreren Akten, welches für die Fire Eagles zum Glück nicht im Drama endete. „In dieser Liga gibt es keine einfachen Spiele“ und besonders für den Mitaufsteiger galt dieses Kredo umso mehr. In der letzten Saison verlor man beide Begegnungen gegen die Reserve der Jade Giants. Im Hinspiel dieser Saison konnten sich die Huntloser nur knapp durchsetzen. Eines hatten die Spiele immer gemeinsam, denn die Fire Eagles taten sich jeweils unheimlich schwer und konnten nur wenige Punkte erzielen. 43 Punkte in der letzten Saison und 48 in dieser bedeuteten jeweils mit Abstand Tiefstwerte bei der eigenen Ausbeute.

Die Basketballer des TV Huntlosen waren also gewarnt und kamen gut in die Partie. Nach drei Minuten stand es 2:8 und man schien seiner Favoritenrolle gerecht werden zu können. Was danach allerdings passierte spottet jeder Beschreibung. Die Jade Giants stellten die Zone mit vier Spielern komplett zu und ließen die Gäste Wurf um Wurf nehmen. Doch der Korb schien wie vernagelt und die Fire Eagles trafen GAR NICHTS mehr. In den folgenden fünfzehn!!! Minuten konnten nur noch sieben eigene Punkte erzielt werden, sodass Spielertrainer Manuel Möller beim Stand von 17:15 (18. Minute) zur Auszeit rief:

„Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem bösen Déjà-vu aus. Wir wussten was uns erwartet und waren vorbereitet. Wir haben es auch nicht schlecht gespielt und zu 100% die Würfe bekommen, die wir haben wollten. Es ging einfach nichts rein. Alleine unser Superschütze Borchert Finke hatte zu diesem Zeitpunkt bestimmt schon zehn komplette freie 3er, die er sonst im Schlaf verwandelt. Es gibt Tage, da läuft es eben so und dann gilt es andere Wege zu finden.“

Der Weg zum Erfolg sollte nun ein anderer sein: Mehr Aggressivität in der Defensive und daraus resultierend mehr Tempo in der Offensive. Ein Plan, der voll auf ging. Plötzlich streiften die Fire Eagles alle Fesseln ab und erzielten in den kommenden zehn Spielminuten 35 eigene Punkte. Beim Stand von 37:50 (28. Minute) war die Partie komplett gekippt, wovon sich die Hausherren nicht mehr erholten. Die Huntloser nahmen den Fuß nun wieder vom Gas und verwalteten das Ergebnis souverän bis zum Schlusspfiff. Möller war nach dem Spiel stolz auf seine Mannschaft:

„Das Ding musst du erst mal so solide gewinnen. Unter dem Korb gab es aufgrund der massiven Zonenverteidigung außer Ellenbogen und blauen Flecken gar nichts zu holen. Lange Zeit fielen unsere Würfe auch nicht und trotzdem haben wir es geschafft am Ende 73 Punkte zu erzielen. Das zeigt unsere tolle Entwicklung und ist zudem Ausdruck unserer unfassbaren Teamstärke. JEDER hat seinen Teil mal wieder beigetragen und alle haben gepunktet. Dennoch möchte ich zwei Spieler hervorheben….

Borchert Finke hat sich von der ersten Halbzeit nicht beirren lassen. Das Team hat ihm in der Kabine Mut zugesprochen und er hat (mal wieder) abgeliefert. Alleine im zweiten Durchgang hat er zwanzig Punkte erzielt. Ebenso hat Alexander Siemers eine bärenstarke Partie abgeliefert. Weitestgehend hat er den Wilhelmshavener Topscorer aus dem Spiel genommen und in den richtigen Momenten Mut in der Offensive bewiesen. Die Schulterverletzung scheint überwunden – endlich konnte er wieder seinen Wert für die Mannschaft zeigen.“

Weiter geht es für die Fire Eagles nun am 08.03. mit dem Derby bei der TSG Hatten-Sandkrug.

Boxscore
Tabelle
Derby

Spielertalk – #2 Benjamin Bohrer

Benjamin Bohrer ist seit ziemlich genau einem Jahr ein Fire Eagle. Von Beginn an hat er sich ausgesprochen gut in die Mannschaft eingefügt und auch auf dem Feld direkten Impact. Wir wollen in unserer neuen Serie „Spielertalk“ die Chance auf ein kleines Interview nutzen.

Guten Abend Benny und schön, dass du Lust auf ein nettes Gespräch hast. Zu Beginn wollen wir wissen, wie es dich eigentlich zum Huntloser Basketball verschlagen hat.

Der ehemalige Spieler Jannis Busch ist mein Arbeitskollege und hat immer viel von sich (lacht) und dem Basketball erzählt. Ich wollte mal schauen, was er wirklich so kann und bin mit zum Training gegangen. In der Halle habe ich dann viele bekannte Gesichter mit Wildeshauser Vergangenheit getroffen. Mir hat es direkt so gut gefallen, dass ich recht schnell entschieden habe dabei bleiben zu wollen.

Ursprünglich bist du Fußballer und auch dort noch aktiv. Parallel Basketball bei den Fire Eagles. Zusätzlich trainierst du zu Hause im eigenen Gym. Was bedeutet Sport für dich?

Ich glaube man kann tatsächlich in der Frage schon sehen, was Sport für mich bedeutet. Sport ist einfach an seine Grenzen zu gehen. Selbst Ziele stecken, diese erreichen oder gar übertreffen – geil! Sport ist für mich aber auch ganz viel zwischenmenschliches und Teamsport in der Hinsicht ein riesengroßer Faktor. Zeit mit feinen Menschen verbringen, dabei Spaß haben und im Idealfall noch Siege einholen. Besser geht es nicht!

In die Richtung wollten wir erst später gehen, greifen das Thema aber natürlich direkt auf. Wenn über die Fire Eagles gesprochen wird, dann hört man oft von einer besonderen Atmosphäre, von einem besonders starken Teamgeist. Kannst du das aus deiner Sicht bestätigen und wie wichtig ist dieser Aspekt für den Erfolg einer Mannschaft?

Die Fire Eagles sind tatsächlich in vielerlei Hinsicht Besonders. Zum einen verbindet mich zu einigen Mitspielern eine lange Bekanntschaft oder gar Freundschaft. Bosse Finke kenne ich zum Beispiel seitdem ich sechs Jahre alt bin. Wir haben schon auf dem Schulhof zusammen Fußball und Basketball gespielt. Am Ende ist es wie gesagt immer das Wichtigste Spaß zu haben und auch nach dem Training noch zusammen zu sitzen. Das macht eine gute Gemeinschaft aus.

Sportlich ist es bei uns so, dass jeder einfach seine Rolle erfüllt und persönliche Belange hinten anstellt. Dabei ist es auch egal, ob es sich um defensive oder offensive Aufgaben handelt. Wichtig ist nur, dass jeder seinen Part erfüllt. Ich glaube, dass wir individuell gar nicht die beste Mannschaft der Liga sind. Im Teamsport gewinnt aber nun mal oft das Team, das homogen besetzt ist und die bessere Mannschaft ist. Wir sind Tabellenführer und haben nur zwei Spieler, die im Schnitt zweistellig punkten. In der zweiten Reihe haben wir aber zehn Spieler, die immer ihre Punkte beisteuern und an guten Tagen auch selbst mal 20 machen können. Diese Ausgeglichenheit ist der Schlüssel zum Erfolg. Zusätzlich verfügen wir über ein unfassbar gutes Spektrum an verschiedenen Skills. Wir haben gute Werfer, gute Verteidiger, unter dem Korb fähige Big Man. So decken wir nahezu alles ab und können auf jeden Gegner und fast alle Spielsituationen entsprechend reagieren.

Ich persönlich bin ich vielleicht nicht der größte Scorer, habe aber andere Qualitäten, die der Mannschaft helfen können. Sei es Ehrgeiz oder Engagement beim für viele eher nicht so schönen Teil Defense.

Mittlerweile setzt du aber auch offensiv immer wieder Akzente. Wir haben von Daniel bereits etwas über das „Huntloser Grundgerüst“ in der Offensive erfahren. Wie leicht oder schwer ist es dir gefallen sich darin zurechtzufinden?

Das Huntloser Grundgerüst ist eine ganz feine Sache, weil es je nach Situation allen Spielern ermöglicht Punkte zu erzielen. Wir nehmen im Prinzip in der Offensive immer das, was uns der Gegner gibt. Dabei geht es auch nicht darum, dass Spieler X oder Y jedes Spiel ihre Punkte machen müssen. Der, der frei ist bekommt den Ball und muss ihn nur noch rein machen. Aufgrund dieser Spielidee haben wir so ein ausgeglichenes Scoring und sind unberechenbar. Zusätzlich fühlen sich dadurch alle Spieler maximalst integriert und haben immer das Gefühl aktiver Teil des Teams zu sein.

Wenn man neu in die Mannschaft kommt braucht es natürlich einen Moment um alles zu verstehen und umsetzen zu können. Aus einem Pass entstehen z.B. wieder zig andere Optionen. Das alles in den Kopf zu bekommen funktioniert nur über ständige Wiederholungen im Training. Zusätzlich entwickeln wir die ganze Geschichte aber auch weiter. Im Spiel gibt es immer wieder Situationen, die wir so vielleicht noch nicht gesehen haben. Im nächsten Training wir dafür eine Lösung gesucht und zumeist gefunden.

Im Endeffekt gibt es einen roten Faden, an dem sich jeder orientieren kann. Gerade für Spieler enorm hilfreich, die nie höher Basketball gespielt und viele Grundlagen nicht so intensiv verinnerlicht haben. Der aktuelle Erfolg spricht ja auch für sich…..

Aktuell spielt ihr eine herausragende Saison und seid ungeschlagener Tabellenführer der Regionsklasse. Wenn dir das jemand vor der Saison gesagt hätte, dann…..?

Dann hätte ich es so unterschrieben und genommen (lacht). Nein, das war so natürlich nicht zu erwarten. Die Neuzugänge helfen uns aber wirklich ungemein. Paul Plez bringt mit seinen 23 Jahren ein junges, belebendes Element in die Mannschaft. Philipp Weihs als Duracell-Hase hat noch mal ganz andere Facetten in unser Spiel gebracht. Ein Rudi Finke ist im Prinzip auch als Neuzugang zu bewerten und mit seiner Erfahrung enorm wertvoll. Die Kirsche auf der Sahne ist natürlich Borchert Finke als unser Topscorer. Ich glaube den hätten auch alle anderen Mannschaften gerne im Team.

Wichtig ist aber, dass wir jetzt fokussiert bleiben. Wenn es nach mir geht holen wir noch fünf weitere Siege. Wer alle Spiele gewinnt ist am Ende verdienter Meister. Ich werde alles dafür geben!

Zum Abschluss die Frage aller Fragen. Fußball oder Basketball, was ist geiler?

(lacht) Das ist natürlich eine interessante Frage. Aktuell ist Basketball auf jeden Fall geiler. Was soll ich als Spieler beim ungeschlagenen Tabellenführer sonst auch sagen? Nein, generell sind beides natürlich ganz unterschiedliche Geschichten. Beides hat viele Vorteile und wenige Nachteile. Ich bin aber auch nicht mehr der jüngste Spieler und beim Basketball kann schneller gewechselt werden etc. Die Belastung ist deutlich geringer und mittlerweile vielleicht eher altersentsprechend.

Einen Faktor gibt es aber tatsächlich doch, der klar pro Basketball spricht und das ist die Atmosphäre. Fußball im Amateurbereich ist auf und neben dem Platz teilweise unschön. Solche Dinge gibt es beim Basketball in 99% der Fälle einfach nicht. Im Winter ist der Sport in der Halle zudem ebenfalls angenehmer (lacht).

Benny auch dir einen großen Dank für deine Zeit. Auf weitere erfolgreiche Jahre bei den Fire Eagles

Spielertalk – #1 Daniel Engels

Daniel Engels ist Fire Eagle der „2. Stunde“ und seit Wiederbeginn im November 2021 dabei. Mittlerweile hat er mit 37 Spielen die drittmeisten all-time für den Huntloser Basketball absolviert und ist eine unverzichtbare Größe. Für unsere neue Serie „Spielertalk“ haben wir die Gelegenheit für einen kleinen Plausch genutzt:

Guten Morgen Daniel! Schön, dass du dir Zeit für uns genommen hast. Wie eingangs erwähnt bist du quasi von Beginn an dabei. Wie bist du überhaupt zu den Fire Eagles gekommen?

Im Prinzip basierte der Erstkontakt auf reinem Zufall und ein Stück weit auch Glück. Ich war genau ein Mal beim Training des SC Wildeshausen und habe dort unseren Abteilungsleiter und Spielertrainer kennen gelernt. Allerdings in dem Moment auch nur flüchtig. Quasi unmittelbar danach hat sich die Mannschaft aufgrund von Spielermangel aufgelöst. Einige der Jungs haben sich daraufhin dem Projekt in Huntlosen angeschlossen. Eines Abends klingelte auch mein Telefon und Manu fragte mich, ob ich nicht mal Lust hätte vorbei zu kommen. Das habe ich gemacht und letztendlich hat es von Anfang an direkt gepasst. Die Leute waren super, die Altersstruktur hat mir zugesagt und im Endeffekt hat es einfach Spaß gemacht. Man muss bedenken, dass wir fast ein Jahr lang nur trainiert haben ohne Spielbetrieb. Am Anfang teilweise nur mit 4-6 Spielern beim Training. Trotzdem war es eine besondere Dynamik und alle hatten nach und nach immer mehr Bock endlich in der Kreisklasse zu starten und richtig loszulegen.

Vor deinem Eintritt bei den Fire Eagles warst du eigentlich nie so richtig im Spielbetrieb aktiv. Über die Jahre warst du dennoch in der Kreisklasse, Kreisliga und Regionsklasse absoluter Stammspieler. Eine tolle Entwicklung! Wie hast du es geschafft dich dem Niveau immer wieder anzupassen und wie leicht oder schwer war es für dich?

Zu Beginn war es tatsächlich eine riesengroße Herausforderung. Ohne Vorerfahrungen gab es natürlich kein großes taktisches Wissen oder Spielverständnis. Allerdings bin ich mit dem Defizit sehr offen umgegangen und habe viel Verständnis, Hilfe und Input von unserem Trainer bekommen. Man muss dazu sagen, dass wir in unserem Spielsystem eine sehr klare Rollenverteilung haben. Jeder Spieler hat eine klare Aufgabe auf dem Feld. An diesem Grundgerüst arbeiten wir jetzt seit drei Jahren und die entsprechenden Abläufe gehen wir im Training immer und immer wieder durch. Das hat mir enorm geholfen eine gewisse Sicherheit zu gewinnen und heute ein besserer Spieler zu sein. Zusätzlich helfen natürlich die Erfahrungen aus jedem einzelnen Spiel. Je öfter man spielt und auf unbekannte Situationen trifft, desto schneller der Lerneffekt.

Apropos Lerneffekt! Offensiv bist du zweifelsfrei einer der besten Werfer in der Mannschaft. Mittlerweile erwischt man dich auch immer mehr beim Drive oder Cut zum Korb. Zusätzlich hast du defensiv mächtig aufgesattelt und bist ein sehr ordentlicher Verteidiger.

Vielen Dank für die Blumen (lacht). Ich glaube die Punkte muss man unterteilen.

Defensive ist die Grundphilosophie unserer Mannschaft. Wie sagt unser Trainer immer: „Defense kann jeder, es braucht nur die richtige Einstellung.“ Und diese haben wir als gesamte Mannschaft. Es macht einfach unheimlich Bock, sich im Kollektiv zu pushen und den Gegner zu nerven. Ich glaube das ist eine unserer größten Stärken.

Werfen konnte ich hingegen schon immer ganz gut, aber der Fokus im Training liegt auch stark darauf. Wir machen überhaupt keine Einheiten, die rein konditioneller Natur sind. Wenn wir laufen, und das tun wir oft, dann immer mit Ball und kombinierten Wurfübungen. Das trainiert natürlich vor allem unter Anstrengung noch den Korb zu treffen und hilft uns gerade in Endphasen von Spielen, wo wir schon viele Partien gedreht haben.

Offensiv spüre ich generell die gerade angesprochene Selbstsicherheit. Zu Beginn stand ich in unserem Grundgerüst z.B. in der Ecke. Wenn der Ball kam habe ich geworfen oder es war ein Ballverlust, weil ich nicht mehr wusste, was ich sonst machen soll. Unser Trainer hat aber für jede Position und Situation zig verschiedene Lösungswege. Diese muss man natürlich erst mal verstehen/lernen/umsetzen, aber wir machen das wie gesagt seit drei Jahren und irgendwann wird das eigene Portfolio der Möglichkeiten immer größer. Zusätzlich haben wir sogar Videos bekommen, die erklärt haben, welche Optionen wir in verschiedenen Situationen haben. Ich glaube das ist in den Ligaregionen einmalig und hat natürlich einen großen Lerneffekt.

Als weiteren Punkt möchte ich unbedingt die Konkurrenzsituation im Kader anführen. Seit dieser Saison sind wir regelmäßig mindestens zehn Spieler bei den Trainingseinheiten und können dadurch wesentlich intensiver trainieren. Dennoch ist das Miteinander super. Es wird sich viel untereinander geholfen und Hinweise gegeben, wie man bestimmte Dinge weiter verbessern kann.

Aktuell spielt ihr eine herausragende Saison und seid ungeschlagener Tabellenführer der Regionsklasse. Wenn dir das jemand vor der Saison gesagt hätte, dann…..?

Hätte ich es so definitiv nicht geglaubt. Wir sind mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gegangen, wollten uns in der Liga etablieren und von Spiel zu Spiel zu denken. Jetzt stehen wir bei 11:0 – Wahnsinn. Das war so nicht zu erwarten, zeigt aber die Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft. Zusätzlich sind die Neuzugänge natürlich voll eingeschlagen und haben unser Leistungsniveau noch mal deutlich angehoben. Die Gesamtsituation ist derzeit überragend und in keiner Weise vorstellbar gewesen.

Persönlich bin ich ehrlich gesagt auch glücklich darüber, dass ich gerade in den letzten Spielen einen entscheidenden Beitrag leisten konnte. Es erfüllt mich mit stolz, dass sich die ganzen Mühen am Ende auszahlen und ich der Mannschaft helfen kann.

Du bist Ehemann, zweifacher Familienvater, beruflich erfolgreich. Ich glaube wir dürfen zweifelsfrei behaupten, dass du mitten im Leben stehst und viel beschäftigt bist. Dennoch verpasst du so gut wie kein Training, bist bei den Spielen immer da. Was bedeuten dir die Fire Eagles und was macht sie für dich aus?

Die Fire Eagles bedeuten mir sehr sehr viel. Vor allem ist es ein willkommener Ausgleich zur Familie und der Arbeit bei der Berufsfeuerwehr. Sich sportlich auszupowern und im Team weiterzuentwickeln macht unglaublich viel Spaß und genau das zeichnet die Fire Eagles auch aus. Eine absolute Gemeinschaft, in der jeden für den anderen einsteht und wo der Teamgedanke ganz oben steht. Ich bin stolz darauf ein Teil davon zu sein, engagiere mich deshalb auch so stark neben dem Feld und übernehme gerne Aufgaben, die über meinen sportlichen Part bei den Fire Eagles hinaus gehen. Generell muss ich natürlich auch meiner Frau danken, die es mir immer ermöglicht an den Trainings und Spielen teilzunehmen. Zum Glück ist sie selbst aber auch glühender Fan und bei jedem Heimspiel mit dabei.

Jeder Verein muss Schiedsrichter stellen. Diesen Part übernimmst du derzeit mit herausragendem Engagement freiwillig und federführend für die Fire Eagles. Wir haben vernommen, dass dir das Pfeifen extrem viel Spaß macht. Was genau gefällt dir so sehr daran?

Auch das war eine völlig neue Aufgabe und etwas, das mir persönlich sofort Spaß gemacht hat. Vor allem aber auch eine Herausforderung als Schiedsrichter souveräner und besser zu werden. Mittlerweile habe ich bereits die D-Lizenz.

Das ganze Thema „Regelkunde im Basketball“ ist auch eine Sache, wo ich lange Zeit unsicher war. Mittlerweile hat es sich gelegt und es macht mir umso mehr Spaß, die Spiele als Schiedsrichter zu begleiten. Ein Stück weit spiegelt das natürlich auch meine berufliche Situation als Einsatzleiter wider. Beruflich wie sportlich muss ich Entscheidungen in sekundenschnelle treffen und dafür am Ende auch einstehen. Im Basketball gibt es zudem einen großen Schiedsrichtermangel. Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Spieler selbst zur Pfeife greifen würden und sich in ihrer Sportart engagieren.

Daniel wir bedanken uns ganz herzlich für dieses tolle Interview und wünschen dir persönlich und sportlich weiterhin nur das Beste!

Möller mit kleinem Meilenstein

1000 Punkte für die Fire Eagles

Es war die 33. Spielminute im Topspiel gegen den SSV Wilhelmshaven. Aufbauspieler Borchert Finke dribbelte den Ball oberhalb der 3er Linie und rief Big Man Manuel Möller zu sich, um ihm einen Pick zu stellen. Dieser folgte der Bitte natürlich unverzüglich, spielte das Pick & Pop und rollte an die 3er Linie ab. Finke attackierte in die Zone, zog beide Gegenspieler mit und passte den Ball anschließend zum völlig frei stehenden Möller. Der Rest der Geschichte sind die Punkte 1000, 1001 und 1002 im Dress der Fire Eagles. In diesem Moment dürfte er aber kaum an solche Statistiken gedacht haben, denn das 60:42 auf der Anzeigetafel war in diesem Augenblick doch um einiges wertvoller. Wir haben nach dem Spiel die Chance genutzt, um mit dem Abteilungsleiter und Spielertrainer über die aktuelle Situation zu sprechen.

Zuerst mal Herzlichen Glückwunsch zu 1000 Punkten! Wie gut fühlen sich diese an?

„Den Sieg fühle ich aufgrund der Wichtigkeit bedeutend mehr (lacht)! Vor einiger Zeit habe ich in unserer All-Time-Scorer-Liste tatsächlich mal gesehen, dass es bald so weit sein könnte. Derzeit war es aber überhaupt nicht in meinem Kopf, da der Fokus in den letzten Wochen natürlich auf den beiden Spitzenspielen gegen Brake und Wilhelmshaven lag. Aber klar, so eine Zahl zu erreichen ist schon schön. Dabei geht es aber nicht um die Punkte an sich. Ich predige ja immer wieder, dass es vollkommen egal ist ob jemand Punkte, Rebounds, Assists oder Steals liefert. Am Ende ist nur entscheidend, dass man seiner Mannschaft irgendwie auf dem Feld hilft. Ich persönlich sehe diesen Meilenstein eher symbolisch für die gesamte Entwicklung der Fire Eagles.“

Wie dürfen wir das verstehen?

„Als wir (Anmerkung: zusammen mit Alexander Siemers) die Fire Eagles im November 2021 wiederbelebt haben, wussten wir überhaupt nicht in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Es hätte wirklich alles passieren können. Im Februar 2025 stehen wir als ungeschlagener Tabellenführer vor dem Sprung in die Regionsliga, samt drittem Aufstieg in Folge. Da müssen wir uns tatsächlich ab und zu auch mal kneifen, ob das alles tatsächlich gerade so passiert. In der Form hätten wir es natürlich niemals für möglich gehalten. Um den Bogen zur Frage zu spannen: Der Dank dafür gebührt allen, die diesen Weg mit uns bestritten haben. Egal ob aktuelle oder ehemalige Mitspieler (Hall of Fame). Ohne die ganzen Jungs würde es die Fire Eagles heute nicht geben und 1000 Punkte von mir schon gar nicht.“

Du wirst demnächst 37. Wie geht es dem Körper?

„Also es wird auf jeden Fall nicht leichter in dem Alter (lacht). Zum Glück bin ich von schwerwiegenden Verletzungen verschont geblieben und das ist dann doch die halbe Miete. Von daher fühle ich mich noch sehr gut, auch wenn der Körper sich nach jedem Training oder Spiel am Folgetag schon deutlich meldet. Nichts mehr machen wäre aber auch keine Option. Wenn irgendwann tatsächlich gar nichts mehr geht, dann gründe ich im Verein eine Darts-Abteilung…..“

Das muss warten! Wie sehen die sportlichen Ziele mit den Fire Eagles für die Zukunft aus?

„Wie vorhin bereits erwähnt kann ich eigentlich gar nicht glauben, dass wir jetzt überhaupt an diesem Punkt angekommen sind. Trotzdem muss man realistisch bleiben. Wenn es mit dem Aufstieg in die Regionsliga klappt weht sportlich ein anderer Wind. Die Gegner werden jünger, das Niveau ist deutlich höher. Dennoch sehe ich uns mit dem aktuellen Team in der Liga nicht chancenlos und glaube, dass wir den Klassenerhalt schaffen könnten. Darüber können wir aber noch mal sprechen, wenn der mögliche Aufstieg wirklich zu 100% fixiert wurde.“

Ok, dann fragen wir zum Abschluss nach den persönlichen, sportlichen Zielen für die Zukunft!

„Jetzt soll es natürlich die Meisterschaft sein. Die Schale mit den Fire Eagles in die Höhe zu strecken wäre eine absolute Erfüllung und Krönung dessen, was wir hier die letzten Jahre an Zeit und Arbeit investiert haben. Danach bin ich ziellos (lacht). Für mich war immer wichtig, dass ich den Mannschaften etwas geben kann in denen ich spiele. Wenn meine Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreicht, dann muss ich in einer tieferen Liga spielen. Klar ist aber auch, dass es nach dem TV Huntlosen keinen anderen Verein mehr für mich geben wird. Und da kommen wir dann zu einem Dilemma, das mich im Prinzip schon seit dem letzten Sommer stark beschäftigt.“

Jetzt wird es noch mal spannend…….

„Wir hatten im Sommer bereits den Plan neben der 1. Mannschaft auch eine zweite Herren und Jugendmannschaft zu gründen. Also nicht halbherzig, sondern richtig. Leider ist das Vorhaben aus diversen Gründen am Ende gescheitert. Ich bin weiterhin der festen Überzeugung, dass nur diese Struktur langfristig das Überleben der Fire Eagles sichern wird. Alles was wir jetzt machen ist grandios, aber wie nachhaltig ist es, wenn wir ganzen alten Säcke irgendwann nicht mehr können und dann nichts nach kommt?“

Dieses Thema wird im Sommer also noch mal aufgegriffen?

Es muss zwingend noch mal aufgegriffen werden und das auch völlig unabhängig von einem möglichen Aufstieg. Leider stehen die Leute nicht Schlange für den Posten als Trainer in der Jugend oder bei den Herren. Die ganze Sache ist mit viel Aufwand verbunden. Da braucht es eine gewisse Identifikation und vor allem auch Motivation um sich zu engagieren. Wenn wir es intern nicht hin bekommen diese Posten zu besetzen, dann müssen wir extern suchen. Wichtig ist diese Planungen genau jetzt voran zu treiben, denn das Durchschnittsalter der Mannschaft liegt bei knapp 40!!! Jahren. Noch halten wir ein paar Saison durch, aber für alles was danach kommt müssen jetzt die Weichen gestellt werden!

Ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft

Fire Eagles gewinnen Topspiel mit 67:52

Nach dem heutigen Heimsieg im Spitzenspiel gegen den Wilhelmshavener SSV haben die Basketballer des TV Huntlosen die Meisterschaft in der Regionsklasse Oldenburg/Ostfriesland nun komplett in eigener Hand. Durch den gewonnen direkten Vergleich, reichen den Fire Eagles drei Siege in den letzten fünf Begegnungen um Meister zu werden. Spielchen, auf die sich Spielertrainer Manuel Möller gar nicht einlassen möchte:

„Heute genießen wir einfach nur – das haben wir uns absolut verdient. Ab morgen gilt der Fokus dann ausschließlich dem kommenden Gegner. Die nächsten Spiele werden vor allem mental herausfordernd. Im Prinzip haben wir es jetzt ein Stück weit „geschafft“ nach den Siegen gegen die direkten Konkurrenten. Nun den Fokus zu behalten wird eine Herausforderung. Aber wenn man 11:0 steht, dann ist es natürlich das Ziel, auch die restlichen Begegnungen zu gewinnen und keine Rechenspiele zu betreiben.“

Auf das Spiel gegen Wilhelmshaven haben sich die Huntloser in der vergangenen Trainingswoche intensiv vorbereitet. Die Erfahrungen aus dem erfolgreichen Hinspiel wurden zur Optimierung genutzt und ein klarer Gameplan entwickelt. Zur Verwunderung der Fire Eagles reiste der ärgste Konkurrent allerdings personell geschwächt an und musste auf zwei seiner besten Spieler verzichten. Da der Gegner nun vor allem klein und agil aufgestellt war, durfte man sich in der Defensive auf keinen Fall überrennen lassen. Ein Vorhaben, das in den ersten Minuten direkt scheitern sollte. Der SSV legte los wie die Feuerwehr und führte nach 90 Sekunden mit 0:7. Doch wie bereits in der ganzen Saison ist es eine absolute Stärke der Fire Eagles, sich defensiv mit der Zeit immer besser auf die Kontrahenten einzustellen und selbst geduldig in der Offensive gute Abschlüsse herauszuspielen. Nach erfolgreichen 3ern von Daniel Engels, Paul Plez (2x) und Borchert Finke gingen die Huntloser nach sieben Minuten zum ersten Mal in Führung (16:14). Bis zur Halbzeit blieb die Partie weitestgehend ausgeglichen, sodass es mit einem knappen 36:31 in die Kabine ging.

Nach der Pause drehten die Fire Eagles dann auf und waren vor allem in der Defensive wesentlich aggressiver. Die daraus resultierenden Ballgewinne konnten in einfache Punkte umgemünzt werden. Beim Stand von 42:31 sah sich Wilhelmshaven folgerichtig dazu gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Fortan waren die Huntloser aber tonangebend und konnten den Vorsprung immer weiter ausbauen. Sechs Minuten vor dem Ende war die Partie beim Stand von 62:42 quasi entschieden. Die Gäste ließen sich aber nicht hängen, kämpften toll bis zum Ende und konnten den Abstand noch mal bis auf 67:52 verkürzen.

Bei den Fire Eagles war der Schlüssel zum Sieg erneut eine herausragende Teamleistung.

„Natürlich haben wir Leader und Topscorer in der Mannschaft. Die braucht es einfach, damit die Mannschaft sich in schwierigen Situationen auf diese Spieler verlassen kann und einen Fixpunkt hat. Was wir aber in dieser Saison abseits davon an Leistung bekommen ist sensationell, so Spielertrainer Möller. Jeder Spieler kennt seine Rolle und füllt diese mit unfassbarer Hingabe aus. Egal ob diese Rolle defensiv oder offensiv ist. Nur dadurch kann eine Mannschaft so erfolgreich sein und wir sind eine verdammt geile Mannschaft. In den letzten beiden Spielen war z.B. Daniel Engels unfassbar stark. Heute konnte er erkältet nur sieben Minuten auf dem Feld stehen und plötzlich springt ein Efe Alkanat ein und liefert in 25 Minuten Spielzeit seine beste Saisonleistung ab. Bei Alexander Siemers wollte ich nach Schulterverletzung und Trainingsrückstand kein Risiko eingehen. Dann sind eben Paul Plez und Philipp Weihs zur Stelle und liefern ab. Diese Stärke als komplette Mannschaft macht uns zum verdienten Tabellenführer der Liga. Jetzt müssen wir es nur noch zu Ende bringen und uns belohnen.“

Boxscore zum Spiel
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Nächstes Spiel

Fire Eagles bewahren weiße Weste

68:72 Erfolg in Brake

Am vergangenen Samstag stand für die Basketballer des TV Huntlosen eines der schwierigsten Auswärtsspiele in dieser Saison an. Dabei waren die Vorzeichen relativ klar. Brake (6:2) musste gewinnen, um noch eine realistische Chance auf die Meisterschaft zu haben, während die Huntloser (9:0) genau das natürlich unter allen Umständen verhindern wollten.

Entsprechend entwickelte sich von Anfang an ein intensives Spiel, bei dem der defensive Plan der Fire Eagles nahezu perfekt auf ging. Das Abwehrbollwerk stand und nach sieben Spielminuten kassierte man lediglich sechs Gegenpunkte. Allerdings hatten die Huntloser ebenso Probleme selbst Punkte zu erzielen, da Brake mit höchstem Einsatz verteidigte und die Varianten in der Defensive immer wieder änderte. Full-Court-Presse, Doppeln des Aufbauspielers, Zonenverteidigung, Doppeln der Center – nahezu alles war dabei und die Fire Eagles hatten große Probleme sich darauf einzustellen. Als Brake sich zum ersten mal etwas absetzen konnte (12:5), war es schließlich Daniel Engels, der den Bann durchbrach und seine Mannschaft mit acht wichtigen Punkten wieder ins Spiel warf (14:14). Genau dieser Dosenöffner, samt taktischen Anweisungen von der Bank durch den erkrankten Efe Alkanat, wurde offensichtlich gebraucht. Danach lief die Offensive der Huntloser wesentlich flüssiger. Da die Defensive weiterhin stand, konnte man mit einer 28:36 Führung in die Halbzeit gehen.

Das Fazit in dieser lautete natürlich „genau so weiter“. Doch leider ging es nicht so weiter. Aus unerklärlichen Gründen war das Prunkstück der Fire Eagles, die Defensive, plötzlich nicht mehr vorhanden. Der verletzte und dennoch zur Unterstützung mitgereiste Lars Oeljeschläger konnte seinen Augen kaum trauen:

„Völlig untypisch für uns, haben wir defensiv überhaupt keine Energie mehr gezeigt, uns permanent überlaufen lassen und Brake viel zu einfache Punkte geschenkt. In der Form habe ich das bei uns in dieser Saison noch nicht gesehen.“

Die Huntloser ließen die Braker also zurück in das Spiel kommen und es entwickelte sich erneut eine ausgeglichene Partie, bei der Brake fünf Minuten vor dem Ende zum ersten mal wieder in Führung gehen konnte (59:58). Die Reaktion darauf war allerdings eines Tabellenführers würdig. Vor allem Borchert Finke, wieder Topscorer mit 33 Punkten, drehte nun auf und führte sein Team zum Sieg. Ebenfalls stark agierte der erneut aushelfende Big Man Christian Klaaßen in der Crunchtime mit wichtigen Punkten, Blocks und Rebounds. Am Ende konnten die Fire Eagles ihren zehnten Sieg feiern und bleiben ungeschlagener Tabellenführer, sehr zur Freude von Spielertrainer Manuel Möller:

„Am Ende zählt natürlich nur der Sieg, gerade bei unserer derzeit angespannten Personalsituation. In Brake ist es zudem nie leicht, denn die Jungs können schon richtig gut Basketball spielen und geben immer vollen Einsatz. Umso höher ist der Erfolg zu bewerten und dennoch haben wir vor Augen geführt bekommen, dass wir in jedem Spiel über 40 Minuten an das Limit gehen müssen. Samstag sind wir noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen und hoffentlich gewarnt für die kommende Partie.“

Dann steht nämlich das absolute Topspiel der Regionsklasse Oldenburg/Ostfriesland an. Am 09.02.2025 um 10:15 Uhr empfangen die ungeschlagenen Huntloser (10:0) den Wilhelmshavener SSV (9:1). Ein Sieg würde die Chancen in Richtung Meisterschaft deutlich erhöhen, wenngleich eine Niederlage das Rennen wieder komplett offen gestalten würde.

Boxscore Brake
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Auch dezimiert weiterhin erfolgreich

Zweifelsfrei der Mann des Spiels – Borchert Finke

97:51 Erfolg gegen den OTB V

Die Vorbereitung auf den Rückrundenstart hätte in der Theorie kaum besser laufen können. Am Donnerstagabend tummelten sich beim Abschlusstraining in der Sporthalle am Marschkamp fünfzehn!! Spieler und Trainer Manuel Möller bekam schon Sorgenfalten auf der Stirn, wen er denn schlussendlich für das Spiel gegen den OTB nominieren sollte. In der Praxis sah die Geschichte ganz anders aus, denn aufgrund (zu) hoher Motivation und Intensität kam es in der Folge zu unzähligen Verletzungen. Knie, Schulter, Fuß – die Liste war umfangreich. Zusätzlich sorgten kurzfristige Erkrankungen und Verhinderungen dafür, dass am Samstagabend schlussendlich nur noch sieben Spieler einsatzbereit waren. Es wurde also mal wieder Zeit, Center Christian Klaaßen aus dem Ruhestand zu reaktivieren und wie immer erfüllte er seine Aufgabe mit Bravour und war ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs.

Generell hatten die Fire Eagles mit dem Gast aus Oldenburg noch eine Rechnung offen. Im ersten Saisonspiel kassierte man auf brutalste Art mit einem Buzzerbeater aus 10 Metern die einzige Niederlage. Diese wurde am grünen Tisch allerdings umgehend in einen Sieg umgewandelt, da der OTB mehrere Spieler einsetzte, die nicht spielberechtigt waren. Es galt also Revanche zu nehmen und dabei den Gegner nicht zu unterschätzen. Vor allem, da sich die Gäste vor der Winterpause mit dem jungen Guard Tom Teebken noch mal signifikant verstärkt hatten. Im Spiel gegen Wiesmoor konnte der OTB durch seine 40 Punkte!!! direkt den ersten Sieg einfahren – die Fire Eagles waren also gewarnt.

Das Spiel fing für die Basketballer des TV Huntlosen hervorragend an. Von Winterpause war nichts zu spüren und mit schönem Teambasketball konnte man in den ersten drei Minuten direkt zwölf Punkte erzielen. Der OTB hielt aber, wenig überraschend, in Person von Teebken dagegen und so endete das erste Viertel relativ ausgeglichen mit 23:19 für die Huntloser.

Nach und nach stellten sich die Fire Eagles in der Defensive immer besser auf Teebken ein und da man im Teamsport selten alleine gewinnt, konnten sich die Huntloser nun immer weiter absetzen. Im zweiten Viertel erlaubte man dem Gegner nur noch acht Punkte, während der Ball in der Offensive weiterhin äußerst flüssig lief und immer wieder gute Abschlüsse herausgespielt wurden. Entsprechend ging es mit einer 48:27 Führung in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit war der Drops dann relativ schnell gelutscht. Die Fire Eagles konnten das Spiel sicher nach Hause fahren, Spielzeit verteilen und am Ende souverän mit 97:51 gewinnen. Überragend dabei ein mal mehr Borchert Finke, der 35 Punkte erzielte und aus allen Lagen traf. Aber auch Philipp Weihs und Daniel Engels nutzen aufgrund der Ausfälle ihre erhöhte Spielzeit und legten eine bärenstarke Leistung auf das Parkett.

Nun stehen für die Basketballer des TV Huntlosen die Wochen der Wahrheit an. Am kommenden Samstag gastiert man bei Tabellendritten in Brake (6:2) und empfängt danach am 09. Februar den Wilhelmshavener SSV (8:1). Die beiden Spiele können eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft herbeiführen oder den Titelkampf wieder komplett spannend machen. Die Fire Eagles hoffen natürlich, dass möglichst viele der verletzten Spieler zeitnah wieder zur Verfügung stehen und man beide Spiele in Bestbesetzung bestreiten kann.

Boxscore
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Spielplan

Fire Eagles gelingt perfekte Hinrunde

49:74 Erfolg in Wiesmoor

8 Spiele – 8 Siege. Die Basketballer des TV Huntlosen haben die Hinrunde mit einem 49:74 bei den Wiesmoor Flyers beendet und somit ein überragendes Halbjahr gekrönt, das so vorher niemand erwartet hat, auch nicht Abteilungsleiter Alexander Siemers:

„Das Ziel lag darin, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu schaffen. Alles andere wäre als Aufsteiger auch vermessen gewesen. Was wir jetzt geschafft haben ist definitiv etwas Besonderes. Die positive Euphorie ist spürbar und wir hoffen in der Rückrunde daran anknüpfen zu können.“

Für Spielertrainer Manuel Möller ist der aktuelle Erfolg die Summe aus vielen kleinen Einzelteilen.

„Zuerst muss man natürlich sagen, dass unsere Neuzugänge Borchert Finke, Paul Plez und zuletzt auch Philipp Weihs enorm gezündet und uns als Mannschaft noch mal deutlich verbessert haben. Unter dem Korb agiert Hanke Maerten mit seiner Erfahrung als Ruhepol. Darüber hinaus sind langfristig verletzte Spieler wie Rudi Finke, Lars Oeljeschläger und Efe Alkanat wieder voll dabei und geben uns wesentlich mehr Tiefe und Optionen. Zusätzlich haben Spieler wie Benjamin Bohrer, Daniel Engels, Patrick Kloppmann und Alexander Siemers einen großen Sprung nach vorne gemacht und sich enorm verbessert. Gerade Benny ist defensiv eine absolute Klette und deckt zumeist die besten Spieler des Gegners, setzt damit den Ton in der Defensive und zieht die gesamte Mannschaft mit. Da sieht man übrigens auch wieder, dass es nicht entscheidend ist, wie viele Punkte jemand pro Spiel macht. Es gibt viel mehr Einflussfaktoren und ich glaube, dass wir eine sehr gute Rollenverteilung gefunden haben, die uns am Ende als Mannschaft so stark macht. Genau das erlaubt es uns auch Ausfälle zu kompensieren. Denn viele Leistungsträger der vergangenen Saisons, wie Andre Pavel, Marcel Pavel, Sergej Schaab und Christian Wendeln sind beruflich so eingespannt, dass sie in der Hinrunde nur sehr selten zur Verfügung standen. Wenn man das alles zusammen betrachtet, ist unsere derzeitige sportliche Leistung nicht hoch genug zu bewerten.“

Für Möller ist der sportliche Erfolg eine schöne Geschichte, die positiven Nebeneffekte aber das Entscheidende:

„Im Moment macht es einfach Spaß. Alle haben Bock auf Basketball, alle haben Bock auf ihre Mitspieler. Beim Training ist die Halle voll, wovon wir wiederum sportlich profitieren. Nach Auswärtsspielen gehen wir anschließend als Mannschaft noch zusammen essen und genießen den Abend. Durch den sportlichen Erfolg ist das Miteinander noch stärker geworden, wenngleich das von Anfang an schon sehr gut war. Die ganze Geschichte pusht einen als Team auf dem Feld und hilft auch kleinere Krisen in einer Partie besser zu meistern. Im Endeffekt haben wir gerade einen positiven Teufelskreis, der hoffentlich noch lange anhält.“

Das Spiel in Wiesmoor

Ist schnell erzählt – die Fire Eagles konnten den Sieg souverän nach Hause fahren, ohne dabei allerdings übermäßig zu glänzen. Aus einer soliden Teamleistung ragte Borchert Finke mit 21 Punkten erneut heraus. Aber auch Phillip Weihs brachte an beiden Enden des Feldes eine tolle Energie auf das Parkett und belohnte sich mit starken 8 Punkten.

Weiter geht es am 18.01. mit einem Heimspiel gegen den OTB V

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